INSPEKTION UND WARTUNG

Austrian Power Grid nützt autonome Drohne für Stromnetzwartung

Autonome Drohne zur Stromnetzwartung

Immer mehr Unternehmen nützen Drohnen zur Wartung und Instandhaltung. Ein aktuelles Beispiel liefert jetzt der österreichische Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid. Ein Video der APG zeigt eine autonome Drohne zur Stromnetzwartung und -instandhaltung.

Hochverfügbarkeit erforderlich – Kein Abschalten von Leitungen Möglich

Mit dem immer stärkeren Energiekonsum von Industrie, Unternehmen und Privathaushalten sind auch die Anforderungen an die Stromversorgung gestiegen. Der Begriff dafür lautet Hochverfügbarkeit: die Stromproduktion ist an seinen Grenzen angelangt.

Es wird so viel Strom konsumiert, dass alle Leitungen permanent im Einsatz bleiben sollten. War es früher möglich für die Wartung und Instandhaltung einzelne Leitungsteile abzudrehen, so ist dies heute nicht mehr machbar, wie Betriebskoordinator Paul Zachoval berichtet.

Kommt es dann doch einmal zum Ausfall oder einem Defekt bei einer Stromnetzleitung ist schnelles Handeln gefragt. Die Mitarbeiter des Austrian Power Grid müssen rasch den aufgetretenen Fehler ermitteln und diesen effektiv beheben.

Autonome Drohne zur Stromnetzwartung schickt Bilder an Leitstelle zur Inspektion

Genau hierbei soll eine autonome Drohne zur Stromnetzwartung helfen. Wie im Video ersichtlich kann die entsprechende Drohne in Kürze zusammengebaut werden und autonom in die Luft steigen.

Sie fliegt dann zu den Strommasten bzw. -leitungen und erstellt hochauflösende Bilder mittels ihrer Kamera. Die aufgenommenen Bilder werden sofort an die Leitstelle und den jeweiligen Kunden übertragen. Unterstützt wird man dabei vom Unternehmen Smart Digital Concepts, der als Service Provider für die Drohnen agiert.

Mitarbeiter in der Leitstelle können die Bilder auswerten und rasch den Fehler ermitteln. Die vor Ort befindlichen Mitarbeiter von Austria Power Grid können sich somit voll auf die Wartung und Instandhaltung der Stromleitungen konzentrieren.

Zeitersparnis und mehr Sicherheit bei schlechter Witterung

Neben einer großen Zeitersparnis bietet der Einsatz der autonomen Drohne zur Stromnetzwartung natürlich auch einen weiteren praktischen Vorteil. Muss die Wartung bei schlechter Witterung – also Kälte und Nässe durchgeführt werden, so wäre dies mit hohen Risiken für die im Einsatz befindlichen Mitarbeiter verbunden.

Früher mussten die Experten unter Risiken auf die nassen, rutschigen Stromleitmasten klettern, um die aufgetretenen Schäden zu dokumentieren. Nun erledigt diese unangenehme Aufgabe die autonom fliegende Drohne während sich die Mitarbeiter auf die Behebung des Schadens konzentrieren können. Ähnlich vorteilhaft ist übrigens auch der Einsatz von Drohnen zur Wartung von Windkraftwerken.

Video zeigt autonome Drohne beim Einsatz

Das von Austrian Power Grid online gestellte Video zeigt die Drohne im Einsatz. Dabei sind auch die Mitarbeiter beim Auspacken und Zusammenbau der Drohne sehen, die in ihrer Form einem Flugzeug ähnelt.

 

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