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BMVIT: 2 Mio. € für Drohnen-Forschung im AIRlabs Austria

BMVIT: 2 Mio. € für Drohnen-Forschung im AIRlabs Austria

Auch von öffentlicher Seite wird das Interesse am Einsatz von Drohnen-Technologie immer größer. Das BMVIT hat daher im Herbst 2018 ein mit 2 Millionen Euro dotiertes Projekt zur Drohnen-Forschung ausgeschrieben. Der Zuschlag ging jetzt an ein von der FH Joanneum Graz gebildetes 16 Partner-starkes Team.

Das aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bedarfsträger zusammengesetzte Konsortium freut sich auf 5 intensive Forschungsjahre.

Leitung durch die FH Joanneum Graz

Mehrere Bewerbungen um das Forschungsgeld sind beim BMVIT eingegangen. Gewonnen hat schließlich das Konsortium unter der Leitung des FH Joanneum Graz. Dabei hat man die Gründung des AIRlabs Austria Innovationslabor im Herbst 2018 gestartet.

Die Ziele für das Innovationslabor sind mehrerlei, in erster Linie geht es laut Presseaussendung allerdings um „Aufbau und Betrieb von Infrastrukturen für unbemannte Luftfahrtsysteme“.

Was etwas komplex klingt, heißt konkret, dass es zur Einrichtung von speziellen Drohnen- Testflug-Gebieten kommen wird. In diesen Testgebieten sollen spezifische Anwendungsmöglichkeiten von Drohnen getestet und weiterentwickelt werden. Da hierfür natürlich auch die erforderlichen Fluggeräte gegeben sein müssen, ist eine enge Koordination mit dem BMVIT Voraussetzung.

Erprobung von F&E-Projekten im Freien und Labor

Weil das Einholen solcher Genehmigungen sehr langwierig und umständlich sein kann, zeigt man sich bei den Projektpartnern besonders erfreut. Von Klaus Pseiner, der die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG leitet, heißt es dazu, dass man vor allem auch auf die Erprobung von Forschung und Entwicklungsvorhaben in freiem Gelände als auch in einer Laborumgebung setzen werde.

Somit stellt das Innovationslabor nicht nur für die öffentlichen Organisationen eine attraktive Einrichtung dar. Gerade auch für den wirtschaftlichen Drohnen-Standort Österreich kann dies zu einem wichtigen Erfolgsfaktor werden.

Im internationalen Wettbewerb um Innovationen im Bereich UAS ist das Innovationslabor eine vielversprechende Maßnahme für Drohnen-Hersteller.

Namhafte Konsortium-Partner tragen weitere 2 Mio. € zur Drohnen-Forschung bei

Die Forscher des Labs Innovationslabor bekommen allerdings nicht nur die 2 Millionen Euro Fördergeld des BMVIT. Auch die Partnerunternehmen des siegreichen Konsortiums tragen weitere 2 Millionen Euro zur Drohnen-Forschung bei.

Darunter befinden sich auch so namhafte Unternehmen wie FACC Operations GmbH, die Frequentis AG, die A1 Telekom Austria AG und die Österreichische Post AG.

Von Forschungsseite sind neben der FH Joanneum Graz auch die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die Fachhochschule Kärnten sowie das Austrian Institute of Technology (AIT) im Projektteam vertreten.

Christian Brandstötter MMSc ist freiberuflicher Autor und Blogger aus Niederösterreich. Wenn er nicht über spannende neue Anwendungsfälle von Drohnen berichtet, schreibt er über Blockchain-Technologie, digitale Vermögenswerte und innovative Software.

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