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Drohne zur Reinigung von Fenstern

Drohne zur Reinigung

Drohne zur Reinigung von Fenstern

Die Reinigung von Fenstern bei Hochhäusern ist sehr teuer, aufwändig und obendrein gefährlich. Eine kostengünstige und sichere Alternative hat jetzt ein junger Erfinder aufgezeigt: eine Drohne zur Reinigung von Fenstern!

Der 19-jährige Australier Oliver Nicholls präsentierte seinen Drohnen-Prototyp und gewann 75.000 $ Preisgeld.

Innovationspreis von Drohnen-Produzent Intel

Nicholls nahm bei der Intel International Science and Engineering Fair in Sydney teil. Der Chip-Hersteller Intel ist selbst im Drohnen-Markt aktiv und primär für seine spektakulären Drohnen-Lichtshows bekannt.

Drohnen-Prototyp: 12-15kg schwer, schrubbt und reinigt

Die autonome Maschine hinter Nicholls‘ Erfolg ist ein Prototyp für eine fliegende autonome Drohne, die hohe Bürogebäudefenster schrubben und reinigen kann.

Die Drohne ist etwa 12-15kg-schwere und wird wie herkömmliche Fensterwasch-Sets an das Dach eines Gebäudes angebunden. Neben einem Stromkabel trägt die Drohne auch einen Wasserschlauch.

Mehrere Propeller steuern den Waschvorgang

Eine Gruppe von Propellern drückt die Drohne von der Wand weg, um die Fenster zu wechseln, während eine andere Gruppe von Propellern die Drohne gegen die Wand drückt, um die Reinigungswirkung zu erhöhen. Zur Reinigung der Fenster werden Mikrofaserpads verwendet, und ein Abzieher schließt den Prozess ab, indem er überschüssiges Wasser entfernt.

Nicholls hat das Gerät zu Hause getestet und sagt, dass es Windstärken von bis zu 45 km/h aushalten kann. Bei der Präsentation der Scheibenwaschdrohne bei Intel ISEF wusste er, dass ihm etwas Tolles gelungen war. Er hätte aber nicht gedacht, dass er den Hauptpreis gewinnen würde.

Drohne zur Reinigung eines 7-stöckigen Gebäudes

„Ich hatte nicht erwartet, so weit zu kommen“, sagte er zu Science News for Students. „Ich hätte maximal mit einem zweiten Platz gerechnet.“

Selbstsicher schätzt Nicholls, dass er die Drohne um bis zu 8.300 Dollar auf den Markt bringen könnte. Das entspricht etwa jenem Betrag, den die Reinigung eines 7-stöckigen Gebäudes kostet. Somit würde sich die Investition also schon nach einer Reinigung amortisieren.

Video zeigt Drohnen-Prototyp im Testversuch

So viele Infos machen natürlich neugierig. Glücklicherweise wurde ein Video angefertigt, dass das Potenzial von Drohnen zur Reinigung von Fenstern zeigt. Darin sieht man den Prototyp wie dieser 2 etwa 2m hohe Fenster autonom reinigt.

Christian Brandstötter MMSc ist freiberuflicher Autor und Blogger aus Niederösterreich. Wenn er nicht über spannende neue Anwendungsfälle von Drohnen berichtet, schreibt er über Blockchain-Technologie, digitale Vermögenswerte und innovative Software.

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