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Drohnen-Alarm in London Heathrow legt Flugverkehr lahm

Drohnen-Alarm London Heathrow

Nicht schon wieder! Keine 2 Wochen nachdem der Flughafen London Gatwick nach mehreren Drohnensichtungen für mehr als 36 Stunden gesperrt war, stand in London schon wieder alles still. Diesmal traf es London Heathrow, den zweitgrößten Flughafen Europas. Nach einem Drohnen-Alarm wurden kurzzeitig alle Abflüge verzögert.

Nach wenigen Stunden konnte der Flugverkehr wieder normal anlaufen. Auf die Täter gibt es allerdings noch keine Hinweise.

Einsatzkräfte des Militärs zum Flughafen geschickt

Der britische Verkehrsminister Chris Grayling sagte in einer ersten Stellungnahme „das Militär bereitet sich darauf vor, die in Gatwick und Heathrow verwendete Ausrüstung schnell einzusetzen, falls sich dies als notwendig erweist.“

Polizeikommandant Stuart Cundy vom Scotland Yard merkte an, dass auch Polizeibeamte unter jenen Personen waren, die die Drohne nahe Heathrow gesehen hatten. Man würde umfassende Suchmaßnahmen durchführen, um den Flughafen vor Drohnen zu schützen und den/die Pilot/en aufzuspüren und festnehmen zu können.

Er führte aus „Nach der heutigen Sichtung wurde militärische Hilfe geleistet, um uns zu unterstützen. Wir werden allerdings nicht weiter auf die Bandbreite der uns zur Verfügung stehenden Taktiken eingehen. Dies würde nämlich bloß deren Wirksamkeit beeinträchtigen.“

Abflüge für knapp 1 Stunde gestoppt

Die ersten Meldungen über die Drohnensichtung gingen bei Scotland Yard um 17:05 ein. Wie auf der Webseite FlightRadar24 zu sehen war, wurden um knapp 17:15 alle Abflüge vom Flughafen gestoppt.

Großes Chaos blieb glücklicherweise allerdings aus. Wie ebenfalls in den Flugdaten zu sehen ist, konnten die Abflüge allerdings nach Unterbrechung von knapp 1 Stunde wieder fortgesetzt werden.

Drohnen-Alarm nur 2 Wochen nach Zwischenfall in London Gatwick

Der Vorfall weckte die Befürchtung, dass sich das vorweihnachtliche Chaos von London Gatwick wiederholen könnte. Damals gab es Berichte über mehrere Drohnensichtungen auf Londons zweitgrößtem Flughafen Gatwick.

Mehr als 100.000 Passagiere waren von dem dreitägigen Chaos betroffen. Es ist immer noch nicht bekannt, wer hinter der Operation dieser Drohne steckt. Grayling sagte zudem, dass die Regierung bereit sei, sich mit allen weiteren Drohnenbeobachtungen in der Nähe von Flughäfen zu befassen. Die Polizei soll mehr Befugnisse erhalten, um Drohnen zu landen und zu beschlagnahmen.

Christian Brandstötter MMSc ist freiberuflicher Autor und Blogger aus Niederösterreich. Wenn er nicht über spannende neue Anwendungsfälle von Drohnen berichtet, schreibt er über Blockchain-Technologie, digitale Vermögenswerte und innovative Software.

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