SCHUTZ UND SICHERHEIT

Drohnen als Unterstützung für Einsatzkräfte

Ob Feuerwehr, Polizei oder Rettung - Drohnen stellen eine große Möglichkeit für sämtliche Einsatzkräfte dar

Drohnen als Unterstützung für Einsatzkräfte, auch Rettungsdrohnen genannt, werden immer mehr zum Alltag.

Handelt es sich um einen Notfall, zählt nicht selten jede einzelne Sekunde. Daher liegt es in unserem Interesse, die Rettungskräfte so gut wie nur möglich auszustatten. Im deutschen Horneburg gelingt das mithilfe von Drohnen schon sehr erfolgreich! Der erste Versuch von „Drohnen als Unterstützung für Einsatzkräfte“ wurde bereits unternommen.

Drohnenflüge außerhalb des Sichtfeldes nun gänzlich erlaubt?

In der Nähe von Hamburg fand ein Feldversuch statt, der den bisherigen Verlauf eines Rettungseinsatzes revolutioniert. Im besagten Testszenario kam es zu einer Personensuche – der Suche eines vermissten am schilfbewachsenen Ufer der Elbe. Eine speziell für solche Einsätze entwickelte Drohne kam dabei zum Einsatz. Das besondere daran: Das unbemannte Fluggerät befand sich während dem Flug außerhalb der Sichtweite des Drohnen-Piloten – was im Grunde nur erlaubt ist, wenn es um Menschenleben geht.

Die besagte Drohne ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, die über ein modernes Mobilfunk-Modul verfügt. Dieses Modul macht eine Steuerung via des LTE-Netzes der Deutschen Telekom möglich. Das sogenannte „Hook-on device“ ist dafür verantwortlich, es ist an der Drohne montiert und beinhaltet sowohl das GPS-Modul als auch eine Mobilfunk-Sendeeinheit. Das GPS-Modul ermöglicht eine stetige Ortung des unbemannten Fluggeräts. Die Bild- und die Positionsdaten des unbemannten Fluggeräts werden live an die Einsatzstelle der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) übermittelt. Dabei kommt ein von der Deutschen Flugsicherung GmbH entwickelter Drockentracker zum Einsatz.

Das Kind, das sich zu keiner Zeit in „echter“ Lebensgefahr befand, konnte somit auf eine sehr schnelle Weise geborgen werden. Der Versuch war anscheinend der erste, wo eine Drohne außerhalb des Sichtfeldes flog und die neueste Technik in der Praxis umsetzte. Laut Antenne Niedersachen soll es Rettungsdrohnen zukünftig möglich sein, immer außerhalb des Sichtfeldes zu fliegen. Der Versuch zeigte, dass dies problemlos funktionieren kann und so eine schnellere und auch effizientere Rettungsaktion möglich ist.

Unfälle von Rettungsdrohnen sind unwahrscheinlich

Durch die neueste Technik und den erfolgreiche Feldversuch ist das Risiko für Unfälle von Rettungsdrohnen gering. Seit 2016 arbeiten Drohnen-Begeisterte an diesem Projekt. Zudem tüfftelt man momentan an einem UAS-Air-Traffic-System (UTM). Dieses System soll eine Sicherheit im Luftraum garantieren, ohne Kollisionen mit anderen Drohnen, Helikoptern oder Flugzeugen. Erfindungen wie diese fördern den Einsatz von Drohnen in bisher ungeahnten Anwendungsgebiete und lassen spannende, technische Innovationen hoffen.

Womöglich gehören Rettungsdrohnen in nur wenigen Jahren dem Alltag an und sind ein unabdingbarer Teil der unbemannten Fluggeräte, die für Schutz und Sicherheit sorgen.

Studentin in Wien, aus Oberösterreich. Interessiert an allerlei Medien, Fotografie, Geschichte, Ornithologie und guten Frühstücksmöglichkeiten.

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