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Ersatzteile für die Drohne zur Reparatur und Wartung

Die beste Strategie zur Beschaffung von Ersatzteilen

Ersatzteile für die Drohne zur Reparatur und Wartung

Auch wenn Drohnen mittlerweile schon fast von alleine fliegen und die „Collision Avoidance“ Unfälle erschweren, ganz ohne Ersatzteile geht es dann meist doch nicht. Entweder für die Wartung von Verschleißteilen, Tausch einer altersschwache Batterie oder doch mal für die Reparatur nach einem ein Unfall. Besonders für Fluganfänger sind gewisse Teile, wie z.B. Propeller, Sollbruchstellen von Nöten. Oder vielleicht auch nur ein paar Teile in Reserve, um Stehzeiten vorzubeugen. Denn teurer als das Ersatzteil ist das Warten auf eines, mit möglichem Auftrags- und Reputations-Verlust.

So oder so, Ersatzteile für die Drohne sind gefragte Artikel. Leider wissen das auch die Hersteller. Wer rein aus Ersatzteilen eine Drohne zusammenbaut, zahlt oft wesentlich mehr als für die Drohne. Und damit kommen wir auch zur ersten Variante der Ersatzteilbeschaffung.

Die Ersatzdrohne

Gerade bei Anwendungsgebieten, wo Drohnen praktisch sind oder der Pilot auf den Betrieb angewiesen ist, empfiehlt es sich die Drohne im Doppelpack zu besorgen. Zuerst dient die zweite Drohne als Backup. Später wird oftmals die Backup-Drohne zur Haupt-Drohne, und die Haupt Drohne zum Ersatzteillager. So kommt ein routinierter Pilot lange aus, ohne viele Ersatzteile ordern zu müssen. Bzw. kann das ausgetauschte Ersatzteil nachgeordert werden, während die Ersatzdrohne bzw. das Ersatzteil bereits zum Einsatz kommt. Insgesamt fährt der Betreiber mit dieser Variante oftmals günstiger. Aber es sind relativ hohe Kosten bei der Erstinvestition. Und es gibt ein Risiko, dass die Drohne nicht mehr „state of the art“ ist, lange bevor die Teile verschlissen sind. Zuletzt, es werden oftmals immer die gleichen Teile kaputt, weshalb dem Ersatzteillager schnell die passenden Teile ausgehen. Im schlimmsten Fall sitzt der Betreiber auf zwei fast-flugbereiten Drohnen.

Die Ersatzdrohne ist ideal für jene Betreiber, die eine ständige Verfügbarkeit benötigen und das Start-Kapital dafür haben. Entweder, um sie nach oder nach auszuschlachten oder um das Warten auf Ersatzteile zu überbrücken.

Reparatur und Wartungsverträge

Viele Hersteller haben die Vermarktung von Premium Paketen für sich entdeckt. Zusätzlich zum Produkt gibt es dann ein Reparaturservice und einen Wartungsvertrag im Angebot, teils zu einem hohen Prozentsatz der eigentlichen Investition. Es ist ein Poker, ob sich das letztendlich rentiert. Wobei sich DJI von einer Versicherung abgrenzt und den Service als „Fluggerät-Reparaturservice“ betitelt. Tatsächlich geht es auch eher um die sorglose Wiederherstellung des Normalbetriebes anstatt um eine monetäre Kompensation.

DJI biete beispielsweise das DJI Care Protection Plan Paket. Für jedes Drohnenmodell ein eigenes, zeitlich beschränkt mit Option auf Verlängerung. Diese beinhaltet die Reparatur von Schäden bei normaler Nutzung der Drohne, Kamera und Gimbal. Aber auch Schäden bei unplanmäßigen Landungen, z.B im Wasser, sind inbegriffen. Schäden, Reparatur und damit verbundene Kosten sind abgedeckt und werden von einem Guthabenkonto abgezogen. Care Refresh funktioniert dann ähnlich allerdings mit einem Selbstbehalt. Ein Verlust ist bei beiden Paketen nicht abgedeckt. Ideal für die, die es gerne „sorglos“ haben, bzw. für jene, die weder Ersatzteile horten noch selbst Hand an die Reparatur anlegen wollen. Sorglos unter Anführungszeichen, da der dehnbare Begriff „normale Nutzung“ nicht selten zum Streitpunkt wird. Zahllose Kundenmeinungen reflektieren eine negative Erfahrung und raten von den Paketen ab.

Ersatzteile für die Drohne

Es bleibt noch die Variante, selbst zu reparieren. Das erfordert neben dem handwerklichem Geschick und technischem Know-how auch die entsprechenden Ersatzteile. Erfahrene Drohnenbesitzer wissen meist schon, welche Teile häufig benötigt werden, wie z.B. Propeller. Auch Foren können hilfreich sein, mit der Betonung auf können.

Originale Ersatzteile

Wer nicht auf das Geld achten muss, dem empfiehlt sich immer die Seite des Herstellers bzw. des entsprechenden Händlers aufzusuchen. Die Teile sind zwar oftmals teurer, aber passen dann auch. Es ist nicht immer selbstverständlich, entsprechende Ersatzteile zu erhalten. Gerade die vermeintlichen Schnäppchen gewisser Versandhändler entpuppten sich oft als billige Nachbauten, selbst wenn im Titel „original“ steht. Selbstverständlich kann auch bewusst auf Nachbauten gesetzt werden. Denn oft werden Ersatzteile nicht nur billig nachgebaut, sondern in dem Zuge auch gleich verbessert. Diesen Weg ist allerdings nur jenen anzuraten, die schon etwas Erfahrung auf dem Gebiet haben oder Erfahrung sammeln wollen. Nicht selten wird adäquates Feinwerkzeug benötigt, um den Nachbau passend zu machen.

Versand

Auch empfiehlt es sich, auf die Lieferzeiten zu achten. Nicht selten bestellen die Lieferdienste aus dem Ausland. In so einem Falle empfiehlt sich der direkte Einkauf. Bei Bestellungen außerhalb der EU ist der Zoll zu berücksichtigen. Bis 22 Euro Gesamtwert fällt kein Zoll an. Danach ist die Mehrwertsteuer fällig plus eine Bearbeitungsgebühr (z.B. zehn Euro bei der österreichischen Post). Ab einem Wert von 150 Euro kommt noch ein Strafzoll hinzu. In der Reihenfolge: Wert (Kosten des Artikels plus Versand) mal Strafzoll als Basis. Auf diese Zwischensumme wird die Mehrwertsteuer aufgeschlagen. Die Bearbeitungsgebühren werden am Ende hinzuaddiert. Ein Artikel, der im Zoll hängen bleibt hat in der Regel eine signifikant längere Lieferzeit.

Ansprechpartner im Handel

Es empfiehlt sich folglich den Fachhändler der Wahl aufzusuchen. Mit etwas Glück sind die benötigten Ersatzteile lagernd und können gleich mitgenommen werden. Wer ein paar Tage Zeit hat, kann über den Versandhandel bestellen. Es ist meist eine größere Auswahl und der Preisvergleich fällt leichter. Allerdings ist als negativ anzumerken, dass neben der Lieferzeit und den Versandkosten auch die technische Beratung fehlt. Die Produktbeschreibungen, besonders auf Amazon, sind oftmals nicht sehr aussagekräftig. Manchmal helfen die Rezessionen weiter, was wiederum viel Aufwand für die Recherche nach sich zieht. Wer eine Artikelnummer hat, tut sich etwas leichter.

Von Elektro-Großmärkten ist abzuraten. Diese verkaufen zwar gerne die fertige Drohne, aber nur selten Ersatzteile. Und auch wird dem Personal zwar ein gutes Überblickswissen unterstellt. Wenn es um Detailswissen zu Drohnen geht, braucht es schon viel Glück kompetente Auskunft zu erhalten. Zuletzt bieten die Hersteller selbst oftmals auch einen Versandhandel für Ersatzteile an. Die Sicherheit das Original zu kaufen macht sich in der Regel im höheren Preis bemerkbar.

Drohnenexperte - FPV Drohnenpilot

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