SCHUTZ UND SICHERHEIT

Slaughterbots – Gefahr autonomer Drohnen Schwärme

Ein eindringliches Video warnt vor den Gefahren autonomer "Slaughterbot" Drohnen Schwärme

Slaughterbots - Drohnen Schwärme

Die Gefahr autonomer Drohnen Schwärme

Frei nach dem Motto „Alles was gebraucht werden kann, kann auch missbraucht werden“ hat auch die fortschreitende Technologie und Miniaturisierung im Bereich der Drohnen, eine Kehrseite. Terminator lässt grüßen. Allerdings ist das ein alter Hut. Slaughterbots bzw. Drohnen Schwärme sind die neuen Terminatoren. Ob sich diese auch einen markanten Spruch überlegen bleibt abzuwarten. „I’ll be back“ ist jedenfalls bereits vergeben.

Waffen töten keine Menschen

„Waffen töten keine Menschen, Menschen tun es!“,  erklärt der Vortragende um im gleichen Atemzug zu dementieren. „Menschen tun es nicht. Menschen haben ein Gewissen. Sie widersetzen sich Befehlen. Anders ist es, wenn Maschinen die Entscheidungen treffen.“  rührt der Sprecher des erdachten Rüstungskonzerns die Werbetrommel. Kameras, Sensoren, Gesichtserkennung und ein paar Gramm Sprengstoff in einer Micro Drohne vereint, die im Schwarm die nukleare Bedrohung in den Schatten stellen. So lautet die Werbung des Waffenherstellers. Ein Horrorszenario für die Gegner autonomer Waffen.

Dabei haben Slaughterbots doch einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Kernenergie, so die Werbung. Die autonom agierenden Waffen können mit Präzision eingesetzt werden, um nur den bösen Teil der Bevölkerung zu eliminieren. Und Mengenrabatt gibt es auch noch dazu, vermutlich. Das Video soll vor den Möglichen Gefahren warnen, so der Berkley Universitätsprofessor und Ersteller des Videos. Leider ist es keine Fiktion sondern bereits längst Wahrheit geworden. In den aktuellen Krisenherden nutzen längst nicht mehr die vermeintlich Guten die Drohnen. Auch die Gegenseite hat diese Technologie für sich entdeckt. So werden kurzerhand kommerzielle (Spielzeug-) Drohnen mit Sprengstoff ausgerüstet. Mehr braucht es nicht für die moderne Kriegsführung. Leider wird das wohl erst der Anfang gewesen sein.

Das kurze Video zeigt eine möglicherweise bereits wahr gewordene Zukunft, wo Menschen in z.B. vermeintlich drohnensicheren Gebäuden leben in ständiger Angst vor Angriffen durch Slaughterbots. Die KI Forscher des  Future of Life-Instituts warnen, mit finanzieller Unterstützung von Größen wie Elton Musk, vor der Kehrseite, die diese Technologie mit sich bringt. Wir erinnern uns genetisch an die gute Absicht hinter der Kernkraft.

Eine erfundene Werbeveranstaltung für Slaughterbots

In dem Video geht es vorerst um eine Werbeveranstaltung die nicht unähnlich der Vorstellung eines neuen Apple Produktes abläuft. Ein charismatischer Redner und viele „Ahs“ und „Ohs“ aus dem nicht sichtbaren Publikum. Sogar als die vorher niedliche wirkende Killerdrohne ihren Sprengsatz in einen künstlichen Menschenkopf abschießt kommt Freude auf. Wir erinnern uns, Waffen töten. Das Projektil in dem Slaughterbot schaltet gezielt und präzise das Zielobjekt aus. Natürlich nur die „bad guys“ wie eine Videoeinschaltung gegen eine Verbrecherbande zeigt. Das Blatt wendet sich, als auch die bisherigen Zielpersonen diese Technologie für sich entdecken. In dem Video wird ein Student opfer eines Slaughterbots Anschlages. Theatralisch wird er getötet als er am Telefon noch die Mutter um Hilfe anfleht. Auch die Guten können mit Propaganda umgehen.

Vielleicht wird nur wieder heißer gekocht als gegessen, auch nach dem Einschalten des LHC steht die Welt noch. Dennoch ist die potentielle Gefahr nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn von unseren Kamera und Racing Drohnen möglicherweise keine Gefahr ausgeht, weil wir Nutzer nur gute Absichten haben. Das gleiche Flugobjekt kann zur tödlichen Waffe umgestaltet werden. Dann tut es gut, wenn die Gesellschaft dafür gerüstet ist und Sicherheitsmechanismen etabliert sind. Es schadet jedenfalls nicht, diese Diskussion zu führen. Bei knapp 10 Milliarden Menschen ist vielleicht ein Drohnenpilot dabei der Böses denkt.

Drohnenexperte - FPV Drohnenpilot

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